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Herbstblüte

Pastorat Sörup

Energetisch sinnvolle Sanierung historischer Gebäude.
 

Ein schönes Beispiel - das Pastorat in Sörup.
Sörup liegt im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Das dortige Pastorat, ein 1823 erbauter klassizistischer Backsteinbau, sollte rückgebaut - also abgerissen - werden. Das Dach war undicht, die tragenden Balken vom Holzwurm befallen, große Teile der Konstruktion geschwächt.
Allerdings wird das historisch wertvolle Gebäude als ein unter Pfarrhäusern baukünstlerischer Höhepunkt bewertet, in dem heimische und klassische Kunstformen verschmolzen sind, dementsprechend ist das Pastorat unter Aspekten des Denkmalschutzes unbedingt erhaltenswert.

Pastorat Soerup


Dr. Poser, Kirchenoberbaudirektor des Kirchenamtes der Nordkirche, empfahl ein Sanierungsgutachten. Das Ergebnis: eine Sanierung ist durchaus möglich. Durch die Sanierung würde ein wärmegedämmtes und schadstofffreies Wohn- und Amtsgebäude entstehen, das einem Neubau gleichwertig wäre, so der Bericht des Sachverständigen, Dipl. Ing. Architekt Dietrich Fröhler. Nach seinen Erläuterungen sind nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Pastorates denkmalgeschützt, sondern auch Teile der Bausubstanz wie Würfelfries, doppelte Ziegelmauerung und Granitbasis.
Selbst Teilabrisse des Gebäudes (z.B. des Dachstuhls) würden den Denkmalstatus des Gebäudes und damit auch die Möglichkeit, Fördermittel einzuwerben, gefährden. Nach Abwägung aller Argumente entschied sich die Gemeinde für den Erhalt ihres schönen historischen Pastorats.




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